Neues und Aktuelles Dezember 2004

Tsunami

Zum Jahresende hätten wir uns sicher eine schönere Meldung gewünscht. Ich will auch nicht die Meldungen der Presse wiederholen, habe aber gerade einen für mich einzigartigen Augenzeugenbericht bekommen, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Meine Freunde Gertraud und Gerhard Filgis, die sicher von ihren schönen Törnberichten kennen, verbringen gerade den kalten Winter in Phuket. Hier, was sie erlebten:

Wenn die Erde bebt, G. und G. Filgis, 26.12.2004

Fun Too steht in Südschweden im Winterlager und die Crew fliegt der Sonne entgegen.
Auf dem täglichen Spaziergang so gegen 9.30, zum Strand von Kata/Phuket sehen wir immer wie die Powerboote mittels Traktoren am Sandstrand geslipt werden. Vom Strand sind gerade 2 Longtailboote mit Touristen unterwegs. Es ist Hochwasser, so dass zwischem losen Sand und Wasser nur ca 5 m begehbarer fester Sand ist. Nach einer kurzeren Strecke des Weges wird der Sandstreifen plötzlich immer breiter und breiter. Die "Aufreisser" der Waterscooter gestigulieren wie wild und rufen sich gegenseitig etwas zu, worauf wir uns umdrehen und sehen, wie die Longtailboote und das söben geslipte Powerboot nun plötzlich, auf weiter Flur, auf dem Trockenen liegen.

Mittlerweile sind auch die anderen Frühaufsteher aufmerksam geworden und sehen wie wir, ungläubig diesem Naturereignis zu, wie sich das Wasser in Sekundenschnelle immer weiter zurückzieht. Gleichzeitig läuft eine Thaifrau auf uns zu und erklärt aufgeregt in schwer verständlichem Englisch, dass sie seit 20 Jahren hier ihr Strandgeschäft betreibt, so etwas aber noch nie erlebt hat. Wir erklären das zunächst mit Vollmond und Gezeiten.

Viele Neugierige, Touristen, sowie Thais mit Kleinkindern, laufen fröhlich dem Wasser nach. Zu aller Erstaunen, fängt das Wasser weit draussen, ca 350 m entfernt, zu brodeln an. Ein Schwimmer steht in hüfthohem Wasser, reisst die Arme hoch, verschwindet in der sich auftürmenden Gischtwalze. Weg ist er! Eine Französin neben uns stösst ein entsetztes "Mon Dieu" aus. Gestern um die selbe Zeit badeten wir an eben dieser Stelle.

Plötzlich kommt das Wasser mit enormer Geschwindigkeit zurück. Alle Menschen laufen davon, aber nicht alle schnell genug und werden von den Wassermassen eingeholt und überspült. Vor allem die sich rollenden und überschlagenden Kleinkinder sind Spielzeug der Wellen, die sie den Strand hochtragen, wo wartende Leute sie aus dem Wasser ziehen.

Dadurch, dass wir im Begriff sind, uns am Strand zwecks Badens niederzulassen, stehen wir unschlüssig noch ziemlich hoch oben, so dass wir das Schauspiel von einer höheren Warte aus beobachten können. Grosse Fischerboote werden in aller Hast vom Inselriff weg verlegt, die 7 Segler vor Anker harren der Dinge, die da geschehen, bleiben aber unberührt von allem, da sie sicherlich auf 10 m Tiefe liegen. Alles passiert sehr schnell. In der ersten Liegestuhlreihe steht das Wasser bis zur halben Höhe der Sonnenschirme und alle Madratzen werden mit dem wieder ablaufendem Wasser mitgerissen, und verschwinden noch weiter wie beim erstenmal. An der kleinen, vorgelagerten Insel, die ca 500 m entfernt liegt, fehlen mittlerweile ca. 3 m Wasser und das Riff zum Festland liegt trocken. Die nächste ansteigende Woge erscheint uns so gewaltig, dass wir fluchtartig und voller Schrecken durch den knöcheltiefen Sand mühsam zur Strasse hochlaufen, mit dem Wasser auf den Fersen.

Unsere Einschätzung war richtig, sonst wären wir nicht in der Lage, das Geschehene wiederzugeben. Diese Woge riss alles mit sich: Liegen, Buden, Massageeinrichtungen, Kioske, Taucherservice, Kühltruhen, Altäre, Longtailboote und hinterliess nur noch Kleinholz, als sie sich wieder zurückzog. Alles was in jahrelanger Arbeit mühsam von fleissigen Menschen zu ihrer bescheidenen Existenz beigetragen hat, wird in wenigen Minuten zu nichte. Von diesem Augenblick an wurde uns erst bewusst, dass wir uns mitten in einer sich anbahnenden Naturkatastrophe befinden.Die Strasse ist an dieser Stelle der höchste Punkt. Im Anschluss beginnt das Gelände vom Club Med von 2 km Länge und ca. 500 m Breite, das aber um einiges tiefer liegt. Wir erkennen, dass wir uns in einer prekären Lage befinden.

Die See wiederholt das Auf und Ab und spült alles an der Strasse entlang, auf der wir so schnell wir können zwischen den zerbrochenen Sonnenliegen, Schirmen, umgekippten Lichtmasten und gekenterten Autos, am Club Med entlang Richtung Stadt laufen. Vor Angst zitternde Familien stürmen mit Kleinkindern die wenigen noch vorhandenen Taxen, um zu flüchten.

Zwischen den Flutwellen und deren Rückfluss liegen immer so 4-5 Min. und das Wasser zieht sich in dieser Zeit ca 200-300 m zurück. Der Anblick am Strand ist verheerend. Gekenterte Longtailboote und abgesoffene Traktoren. Das grosszügige Gelände des Club Med ist übersät mit Strandmöbeln und Autos, die es bis vor die Bungalows gespült hat. Während die nächste Woge im Anrollen ist, erreichen wir das Ende vom Clubgelände und waten knietief durch eine schwarze Brühe über die Brücke eines übergelaufenen Baches, den wir nur als kleines Kloakenrinnsal kennen. Jetzt ist es ein reissender, stinkender Wildbach, in dem unter anderem ein entwurzelter Baum treibt, an dem sich ein Mensch festklammert. Wir erreichen mit vielen anderen den Anstieg der Strasse. Das Gebäude mit den sechs Terrassenlokalen ist abgesoffen und jegliches Mobiliar, einschliesslich der Küchenausrüstung ist weggespült.

Erst da sehen wir, dass auch die Kläranlage vom Club Med mit abgesoffen ist und die ganze Brühe unter und über die Brücke läuft, so wie wir. Es gibt viele an den Gliedmassen Verletzte, durch die im Wasser herumwirbelnden scharfkantigen Gegenstände, sowie im Schockzustand Umherirrende sowie hyperventilierende Menschen, die auf der Anhöhe im Schatten liegen, um die sich viele Touristen, die jetzt gerade vom Frühstück kommen, bemühen. Jetzt erfahren wir auch durch den babylonischen Sprachenwirrwarr den Grund für diese Katastrophe.

Wir erwachten fast zeitgleich durch rhythmische Geräusche und dachten, dass unser Hotelnachbar gut bei Samen ist. Aber nix! Im Norden von Sumatra hat gegen 7 h die Erde mit 9 gebebt und um 10 h hatten wir die erste TSUNAMI. So gegen 12 h ist das Wasser bis im die Stadt geschwabbt. Für 15 h wird uns noch eine grössere Welle vorhergesagt und gebeten, nur mit dem Notwendigsten den nächstgelegenen Berg zu erklimmen, von wo wir das Meer und die dort nervös umherfaahrenden Fischtrawler und Segler und den Horizont beobachten können. Nach ca 4 h kehren wir zum Hotel zurück, da sich am Horizont nichts tut.

Die TV Apparate sind ständig belagert und CNN sendet kontinuierlich über die Schäden und die vielen Toten und Vermissten.

Am Tag 1 nach der Katastrophe unternahmen wir den üblichen Morgenspaziergang zum Strand und sahen erst jetzt das Ausmass der Schäden, z.B. die beiden Traktoren, bei unserer Flucht noch auf Rädern stehend, wie sie fluchtartig verlassen wurden und jetzt gekentert kieloben liegen. Einige der Longtailboote sind nur noch Kleinholz, weil sie es nicht mehr schafften, das offene Meer zu erreichen. Aus den Gesprächen mit Tauchern und Seglern geht hervor, dass die sich weit ab im Wasser befindlichen Booten keine Schwierigkeiten mit den Wellen hatten und nur mit Erstaunen sahen, wie der Strand unter dem Wasser verschwand.

Ergo: Boote sind doch der sicherere Aufenthaltsort.

PS zum Artikel vom 28.12.04

Hier sieht es teilweise schlimmer aus wie nach einem Krieg. Bei unserem heutigen Morgenspaziergang sehen wir erst das Ausmass dieser Naturkatastrophe. Die Flutwelle, die den Club Med durchflutete, war so gewaltig, dass die dahinterliegenden Gebäude der Einheimischen zerstört wurden. Man kann sagen, dass wir einen Schutzengel hatten, da die Soldaten in der nächsten Bucht, Patong Beach, rund um die Uhr Autos und Boote aus dem 1. Stock entfernen müssen, um die Menschen, die von diesen Autos samt Frühstückstisch von der Terrasse mit in die Zimmer gespült wurden, auszubuddeln. überall sind Aufräumungsarbeiten in vollem Gange. Zumindest bei uns sind keine Einschränkungen bezüglich Wasser, Elegtrizität oder Nahrungsmittelversorgung zu spüren. Alles geht seinen gewohnten Gang, wie vorher.

Am Ende unseres Strandes sehen wir, dass von den 3 Restaurants nur noch die Steintreppen übrig sind, Wände und Dächer liegen teilweise auf der Strasse. Dahinter steckt im Balkon eines 2. Stockwerks ein Motorboot. Der Strand ist teilweise übersät mit Korallentrümmern bis zu einer Grösse von ca 100 kg, die ein schönes Stück geschwommen sein müssen, um hierher zu kommen, da das Riff sicherlich 500 m entfernt liegt.

Welch ein Glück, dass uns die Zeit gegeben wurde, damit wir um unser Leben laufen konnten! Ce la vie. Unser Leben geht weiter mit Sonne, Pool und Urlaub. Am Strand sitzen die Thais und starren aufs Meer. Es ist alles, was ihnen geblieben ist.

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Und heute erreichte mich noch folgendes E-Mail:

Bericht vom Seebeben am 25.12.2004 um Phuket/Thailand

Am 24.12. erhielten wir von Sohn Stefan und Freundin Heike (siehe MH-Nr. 114??, Seite ??) die SMS: Ortszeit 23.40, haben 3-tägige Tauchtour zu den Similan Inseln gebucht, der Rest war verstümmelt. Morgens wurden wir quasi von Heikes Mutter per Anruf aus Würzburg geweckt, ob wir denn nicht wüßten, was sich ereignet hätte. Die Weltnachrichten von dem Jahrhundert-Tsunami überschlugen sich und es wurde überall halbstündlich berichtet. Aufgrund meiner Seekarten konnte ich die einzelnen Similan Inseln (6 Stück + ein paar Felsen) ausmachen, sogar die Bojen vor Ort waren verzeichnet, Khao Lak war am Festland zu finden. Per Internet konnten die Tauchschulen ermittelt (Stichwort Kao Lak) und danach eine Suchmeldung mit Hilfe von Sohn Alexander mit Bild von Heike und Stefan aufgeben werden. Die vom Auswärtigen Amt verbreitete Tel-Nr. 030 50001000 war erst gegen 19 Uhr zu erreichen. Stefan und Heike kamen auf die Vermißtenliste, denn die Sender meldeten vermißte 30 Tauchboote mit 200 Menschen. Es war ein unschöner 1. Weihnachtstag, denn im Geiste erschienen die durch die Riesenwelle gekennterten kleinen Boote und die hilflos schwimmenden Kinder 8 (47sm bis zur Küste).

Am 26. sahen wir ab 4 Uhr weitere Katastrophenmeldungen mit den vielen Toten. Dann um ca. 5 Uhr ein Anruf, Stefan wollte von mir wissen was los sei !! Sie wären mit 10 Booten um 7 Uhr Ortzeit von Khao Lak nach den Similan Island ausgelaufen, hätten dort aber wegen des Erdbebens nicht tauchen dürfen und wären jetzt in Küstennähe (=Handynähe). Die Welle hätten sie auf 90 (richtig 78) Tiefe nicht gespürt. Sie trauten sich wegen der unsicheren Lage nicht anzulanden (und landeten dann eine Stunde später). Stefan gab im WDR-Rundfunk ein durch mich vermitteltes Interview und wahrscheinlich konnten auch weitere Eltern/Freude(-innnen) erleichtert aufatmen. Die rote Textzeile mit den vermißten 200 Menschen verschwand schon vorher vom Bildschirm!!

Fazit: Die KatastrophenTel.Nr. ist katastrophal (die Anmeldung auf die Vermißtenliste erforderte unzählige Anrufversuche von 9-19Uhr, die Abmeldung ebenso von 5-ca. 13 Uhr!!), es leben hoch: Die Seekarten, die ein Hineindenken in die Lage vor Ort ermöglichten, das Internet und das Handy und das Qüntchen Glück, das jeder zum Überleben braucht.

SMS 22.20: Bleiben heute Nacht in Khao Lak, sind gut versorgt, alle Resorts sind einfach nicht mehr da, noch immer viele Leichen überall, morgen Phuket-Airport.

Ich wünsche allen Freunden dieses Quentchen Glück für 2005 !!!!!
- Erwin Ramin von der ARCHE NOAH IV


"Team Philips" kommt ins Museum ...

... bzw. nur ein 40 ft langes Rumpfstück des 120 ft langen Bootes, dass in Island geborgen wurde. Die "Team Philips" wurde speziell für "The Race" gebaut und wurde im Dezember 2000 im Sturm aufgegeben. Trotz 70 Knoten Wind und 10 Meter hohen Wellen konnten Pete Goss und seine Crew abgeborgen werden.


Team Philips © Rick Tomlinson

Pete Goss dazu: "I wanted to preserve the 'spirit' of Team Philips and the Museum is the perfect setting. Some might say the project was a failure, so why celebrate it? But, you can't measure success just by winning, it can be measured in so many ways and I know Team Philips inspired others to go the extra distance, to overcome their fears and to tackle their own challenges. Granny Barney, for example, who at 60 walked the south coast of England to raise £10,000 for her church and Team Philips, is a prime example of the drive and determination that can make anything possible - and that's why we called the galley after her."

Weitere Infos unter
National Maritime Museum Cornwall

Bruno Peyron will es wieder wissen

Bruno Peyron will seine Jules Verne Trophy wieder haben. Nach diversen Rekordfahrten, zuletzt im Mittelmeer, will er jetzt einen neün Versuch starten. Nach dem er im März 2003 scheiterte, scheint er mit seiner Crew die ORANGE II optimal im Griff zu haben. Dr Maxikat wird nach dreimonatiger Überholung am 21. Dezember in seiner Basisstation in Lorient wieder zu Wasser gelassen.
www.maxicatamaran-orange.com

Ellen MacArthur mit groben Problemen unterwegs

Am 15. Tag der Fahrt wurde bekannt, daß Ellen McArthur bei Ihrem Einhand-Weltrekord-Versuch mit schweren technischen Problemen kämpft. Ausnahmsweise ist nichts am Rigg oder in der Struktur defekt, ein simpler Gererator streikt. Er frißt zuviel Sprit, so daß Ellen vor der Zeit der elektrische Lebenssaft ausgehen würde. Ein kleinerer Reservegenerator, den sie jetzt betreibt, bringt sie dafür mit seinen Abgasen und seiner Hitzeentwicklung fast um. Von ewigen Ladeperioden ganz zu schweigen. Ein defekter Wassermacher ist dagegen schon problematischer. Fällt die zweite Reserve aus, gibt's nichts mehr zu trinken an Bord. Zudem wird das Boot zur Zeit recht durchgeschüttelt, was Reparaturen nahezu unmöglich macht. Aber Ellen ist bekannt dafür, sich von solchen "Kleinigkeiten" nicht aus der Ruhe bringen zu lassen - es sind ja auch schon knapp 6000 sm zurückgelegt.

15 bis 23 Januar 2005 - Boot Düsseldorf

Nur als kleiner Merker für alle. Die Website der "Boot" glänzt durch Abwesenheit nahezu aller Multis. In der Sucheingabe der Einstiegsseite führen die Begriffe "Multihull, Mehrrumpfboot, Trimaran" zu keinem Erfolg. Lediglich unter"Katamaran" findet sich ein bescheidener Hinweis auf Hobie Cat Europe.

Immerhin findet man den stolzen Begriff "Mehrrumpfyachten" auch zu Fuss über Boote und Yachten und Segelboote & -yachten. Hier besteht etwas Besserungsbedarf. Immerhin findet man dann u.a.:
Aussteller - Halle/Stand
BaltiCat Werft - Hüttermann Yacht Service GmbH - 16 / A71
Catana - 16/A05
Pro Yacht GmbH - 06/A62
THO YACHTEN Karl Theodor Meinecke - 16/A71
Traub Yachting GmbH - 16/C42 (Lagoon 440, Lagoon Power 43 werden ausgestellt)
Van Peteghem & Lauriot Prevost Yacht Design - 071/C11

www12.boot.de

Oryx Quest 2005

Die größte sportliche Herausforderung für Multis im nächsten Jahr wird wohl der "Oryx Qüst" sein, der die Nachfolge des "Race" antritt. Wer an dieser Regatta um die Welt teilnehmen will, muß letztlich nur ein Kriterium erfüllen: Das teilnehmende Boot muss über 100 Fuss (30,50 m) lang sein.

DAEDALUS GERONIMO
QATAR 2006 CEHYENNE

Der neüste Zugang zu dieser erlesenen Truppe ist der alte Haudegen Tony Bullimore. Der setzte seinen vielgereisten 102 Fuss langen Maxi-Katamaran "Daedalus" letzte Woche in Avonmouth wieder in sein Element, um die lange Anreise nach Doha, Qatar zu beginnen. Dort wird am 5. Februar 2005 das nächste "round-the-world race" starten.

Bullimores Kat hat bereits eine lange Geschichte hinter sich. Er begann vor knapp 20 Jahren mit damals 80 Fuss Länge als "TAG Heür" oder besser bekannt als "ENZA", als er 1994 den Jules Verne Rekord setzte. Aber wie man sieht, läßt sich so ein Boot scheint's beliebig strecken. Ob er damit bei der illustren Konkurrenz mithalten kann wird sich zeigen. Diese besteht derzeit aus Oliver de Kersauson mit dem 120 Fuss Trimaran "Geronimo", dem von Gilles Ollier gezeichneten Maxikat "Quatar 2006", ex "Maiden II", ex "Club Med" unter Brian Thompson und "Cheyenne", ex "Playstation" von Steve Fossett. Damit wird alles zum Start versammelt sein, was in der 100 Fuss Klasse Rang und Namen hat.

"multihull.de" wird Euch am Laufenden halten ...

ORMA: Regatta-Termine 2005

Die 1993 gegründete ORMA (Ocean Racing Multihulls Association), die sich um die Entwicklung und Organisation der Flotte der 60' Multihulls kümmert, hat die Termine für die 2005er Saison bekanntgegeben:

Der Verband unter dem neuen Präsidenten Illes Cambournac (President) weist aber darauf hin, dass sich der eine oder andere Termin nach den entgültigen Verhandlungen zwischen der ORMA und der Regatta-Organisatoren noch ändern kann.

Weitere Infos in französisch: http://www.multis-online.com


Automatische Schotauslösung

One idea that [Offshore Challenges / Ellen MacArthur's] B&Q Castorama team has been experimenting with is an automatic sheet release system. This one device has the potential to transform the performance and safety of multihulls in singlehanded offshore events like Ellen's present round the world attempt, but also on the 60ft trimarans in races such as The Transat or Route du Rhum where the overpowered boats are pushed harder and are more susceptible to capsize.

At present when sailing under genniker, a singlehanded multihull skipper will usually dowse the genniker when they want to sleep. During the 1996 OSTAR two trimarans pitchpoled while under genniker when the skipper had been unable to release the sheet in time. An automatic sheet release mechanism could solve this and if refined enough could allow skippers to hold their sail even if they were sleeping or simply popping below to navigate or eat.

The concept for such devices to prevent multihulls capsizing is far from new. Back in the early 1970s when multihulls were far more prone to capsize than they are today there was the Hepplewhite automatic sheet release. This splendid device used a pendulum to actuate an electric switch that triggered a jamming cleat to spring open if the boat came close to capsize. Now in the age of on board microprocessing, the technical posse at Offshore Challenges have been working on a sophisticated computer-based system that would control the electronic release mechanism of a jammer, opening it if the wind picked up or the angle changed.


BMS Yachts & Marineservice übernimmt Vertrieb für neuen 10 Meter Catamaran

Palma de Mallorca, 30.11.2004.

BMS Yachts & Marine Service in Hamburg übernimmt deutschlandweiten Vertrieb des neu entwickeltem RUSH 10 Hochleistungs - Catamarans.

Der 10 Meter lange und 5,50 Meter breite RUSH 10 füllt die Lücke zwischen kleinen Strand - Catamaranen von 4 bis 6 Metern Länge einerseits und den großen Touren - Cats andererseits. Mit einer Geschwindigkeit von 23 Knoten und 12 Personen an Bord markiert der RUSH 10 dabei eine neue Bootsklasse.

Bernd Meyer-Sennewald, Inhaber von BMS Marine sieht als Kundenzielgruppe ambitionierte Segler, Haltergemeinschaften, Yachtcharterfirmen sowie Clubs, die einen schnellen, aber „erwachsenen“ Cat suchen und denen die bisherigen kleinen Strand-Cats zu unbeqüm, die größeren Cruiser jedoch zu schwerfällig und langsam sind. Der asymmetrische Gennaker des RUSH 10 rundet das Bild ambitionierten Segelns ab.

Als Regattaverantwortlicher des YCSO Yacht Club Scharbeutz / Ostsee mit bis zu 120 teilnehmenden Catamaranen bei Regatten und selbst engagierter Catsegler nahm Bernd Meyer-Sengewald den RUSH 10 am Werftstandort auf Mallorca selbst unter die Lupe: „Der RUSH 10 ist ein genial neüs Konzept. Schnell und durchaus sehr sportlich zu segeln und doch sicher und gutmütig, nicht zuletzt durch die enorme Breite von 5,5 Metern. Ein ideales Schiff speziell auch für Familien und um auch Segelanfänger dem Catsegeln gefahrlos näher zu bringen!“

Kontakt über BMS Yachts & Marine Service, Bernd Meyer-Sennewald, Hamburg, Tel.: 040 – 37 50 29 49 und

Weitere Infos auf der Homepage des RUSH 10


New Farrier F-32 Trimaran Now Available

The new F-32 is a plan version of the Farrier F-33 production boat, the availability of which has been very limited, dü to currency fluctuations, and a restricted production capacity. However, the F-32 will help overcome this by providing a close alternative that can be built anywhere by anyone.

The design object for the F-32 was to create a roomy, rugged, and very safe maxi sport cruiser, one light enough to provide the necessary load capacity for a good ocean going capability, and to also remain realistically trailerable. It is designed as a serious roomy cruiser, but one that also just happens to be very fast.

In this regard, the F-33 production equivalent has already established an excellent race record, taking line honors in Class A multihulls in the 2004 'Round the Island' race in the UK. Some 1682 boats took part in this years event, including 50 multihulls, and the winning F-33R was fourth fastest, led home only by Grand Prix Class multihulls such as Bruno Peryon's maxi 120ft Cat 'Orange', Francis Joyon's 90ft Tri 'Idec' .

Like the F-33, the F-32 has also been designed with an ocean going capability in mind. This is for those intrepid sailors who cannot resist going offshore in what may intended to be a trailerable yacht for bay and coastal sailing, such as the older F-9/F-31 series, which has now made a number of Atlantic and Pacific crossings. If one can't stop such sailors from ocean crossing, then one may as well make the boat as safe as possible, with all the necessary structural and safety features for extended offshore sailing designed in.

The F-32 represents a major step forward from all previous Farrier designs, with many significant advances, including a 'kick-back¹ daggerboard rudder, carbon fiber chainplates, synthetic rigging, and carbon fiber traveler. But the most important advance was a major revision of the Farrier Folding System, to make it easier to build, and structurally more efficient.

The F-32 comes in several forms, the standard F-32A, the wider and roomier F-32AX, or the more race orientated (taller rig) F-32R. All can be built by home or professional builders.

Both aft cabin and aft cockpit versions are available, with single or double berth options in the forward cabin, plus convertible double or single options in the main cabin. The aft cabin double berth has ample sitting headroom, and a foot well can divide it into two separate singles, with a comfortable seating area around the sides. A private and completely separate bathroom with shower is located forward in the main cabin, and is accessed privately from the forward area.

Building material options include the Farrier developed vertical foam stripping which offers a significant saving in weight and building time, while the traditional fore and aft strip planked Cedar is still optional if wished.

The connecting beams, and associated hull mounts are carbon fiber and/or glass composite, and it is possible to purchase the beams and other parts ready made to save time and maximize ease of construction.

Full plans should be ready for release in early 2005, though an immediate start is now possible, with both floats and main hull drawings complete.

For more details see www.f-boat.com/


Ellen MacArthur ist unterwegs

Ellen MacArthur, die Skipperin des Maxi-Trimarans "B&Q" überqürte am Sonntag um 08:10:44 GMT die Startlinie bei Ushant. Die Stoppuhr tickt jetzt für Ellen's Versuch, den Rekord von Francis Joyon zu brechen, der es in 72 Tagen, 22 Stunden und 54 Minuten einhand rundum geschafft hatte. Als Zielzeit für Ellen wird daher der 9. Februar 2005 morgens um 7 Uhr errechnet.


Image © DPPI

Die letzten Infos sowie eine Vielzahl multimedialer Eindrücke via Webcams oder laufend aktualisierte Weltkarten mit der Position findet Ihr unter
http://www.teamellen.com und http://www.adonnante.com/carto
(für die Kartenansicht ist der Adobe SVG Viewer 3 erforderlich, schmerzloser Download bei ADOBE)

Adria-Cat 40 wird bei Bulkcat produziert

Die Mouldings des Adria-Cat 40, die längere Zeit im Bootsmarkt von www.multihull.de angeboten waren, haben eine neü Heimat gefunden. Die Bulgarische Werft BULCAT, die sich vom Produzenten kleinerer Boote zum Katamaran-Hersteller entwickelt, wird den Adria-Cat 40 künftig bauen. Das Boot soll laut Homepage in der Standardversion € 190.000.- kosten. In dieser Werft wird auch das Design von Gerhard Schein (SMG Multihull) produziert. Ich habe schon kurz im August drüber berichtet unter Baufortschritt: STYRIA 50 „plus" .

Zu dieser neün Entwicklung im europäischen Katamaran-Angebot erreichte mich folgendes E-Mail des slowenischen Projekt Managers Urban Hladnik:

Dear Sirs
It is my pleasure that we could announce a new project in the multihull arena - the offshore cruising catamaran Adria-cat 40.We believe that it will represent an attractive choice for catamaran fans all around the world.
Since we are following similar objectives - to contribute to the multihull world with projects and services we would appreciate if you could make reference in your web sites and other publications to our home page and list Adria-cat 40 among available catamarans and Provita d.o.o. among designers and manufacturers of cruising catamarans.
Yours Sincerely,
Urban Hladnik, , www.adria-cat.com