Neues und Aktuelles November 2005

Aktuelle Messen

Salon Nautique de Paris

03. bis 12.12.2005
Ausgestellte Multis (alle Halle 1):
ALLIAURA MARINE S.A. (G59/F58)
ATELIER OUTREMER (F61) ATELIER PHISA (J8)
BRAZAPI - CATAMARANS - ACC (GH90)
CATANA (Halle 3/C31)
DEAN CATAMARANS (H90 )
FOUNTAINE PAJOT CATAMARANS (H60)
GO-CATAMARAN / INDIGO YACHT (HJ95)
LAGOON -380-S2,440 (H58)
MOORINGS (K58/L59)
SUD COMPOSITES (Switch Cat.) (H91)
NAUTITECH CATAMARANS (K89)
TRIMARANS TRICAT (HJ97)

Boot Düsseldorf

21.01. bis 29.01.2006
Ausgestellte Multis:
BALTICAR (Halle16 / A71)
CATANA (Halle 16 /A05)
HOBIE CAT Europe (Halle 17/B55)
LAGOON -380 (Halle 16 /C54)
THO YACHTEN Karl Theodor Meinecke (Halle16 / A71)

Maxi-Trimaran "Geronimo": Neuer Rekord
Los Angeles-Honolulu

Für die 2225 Seemeilen benötigte der von Capgemini and Schneider Electric's gesponserte Riese nur 4 Tage und 19 Stunden. Damit setze die 11 Mann Crew mit dem Maxi-Tri innerhalb eines halben Jahres drei WSSRC-Rekorde auf eine neue Marke. Zuerst war es die neue Bestzeit für "Rund-Australien", dann die Rekordfahrt "Sydney-Tahiti".

Transat - "Banque Populaire" Sieger der ORMA 60

Der ORMA-Trimaran "Banque Populaire", geskippered von Pascal Bidegorry und Lionel Lemonchois erreichte nach 14 Tagen, 1 Stunde und 46 Minuten das Ziel in Salvador. Damit steht auch der Sieger der zweiten Multihull-Klasse fest.

Im folgenden die aktuellen Positionen der restlichen Multis:
ORMA 60 Multihulls
1. Banque Populaire, Finished
2. Gitana 11, Finished
3. Géant, 15 miles to finish
4. Gitana X, 1265.6 nm to finish

Open 50 Multihulls
1. Crêpes Whaou !, Finished
2. Gigi, 1345 nm to finish
3. Jean Stalaven, 1405.2
4. Victorinox, 2454.9

Transat - "Crepes Whaou!" als erstes Boot im Ziel

Um 20:13:59 GMT (17:13:59 lokaler Zeit) kreuzten das Vater-Sohn-Paar Franck-Yves und Kevin Escoffier die Ziellinie auf einem Rumpf segelnd, verfolgt von einer Horde Zuschauerboote. Sie sind segelten die 4738 Seemeilen des 2005 Transat Jacques Vabre in der Zeit von 12 Tagen 6 Stunden und 13 Minuten und erreichten dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,10 Knoten. Die weiteren Platzierungen folgen ...

Transat - die ORMA Tris stehen den 50ern in nichts nach

Während vergleichsweise angenehmen Bedingungen in den Doldrums hat es das italienische Team von Giovanni Soldini und Vittorio Malingri ca. 400 Meilen westlich von Dakar (Senegal) erwischt. Sie ließen den Trimaran "TIM Progetto" während eines Segelmanövers unter Autopilot laufen, als die Elektronik versagte. Das Boot luvte extrem an - und bevor der Skipper wieder ans Steuer konnte, war es geschehen - Kenterung. Die sensiblen Boote verzeihen keinen noch so kleinen Fehler. Beide Segler blieben unverletzt und ihr Service Team läßt die Bergung anlaufen. Da die Bedingungen zur Zeit gut sind, kaum Seegang und Wind, und die Gekenterten über ausreichend Verpflegung verfügen, sollte nichts mehr bis zum Bergen/Abschleppen anbrennen.

Mal sehen, wer von den Multis überhaupt das Ziel erreicht. Von den 10 gestartete Trimaranen der ORMA-Klasse sind gerade mal noch vier im Rennen. Bei diesen Ausfallquoten hätte auch die Crew einer Prout Snowgoose beste Chancen aufs Treppchen zu kommen.

Transat - da waren es nur noch Vier ...

Der nächste Ausfall der der Open 50 Multihulls ist der Trimaran "Acanthe Ingenierie", der sich in der letzten Nacht vor der afrikanischen Küste von seinem Mast verabschiedet hat. Es verbleiben somit noch vier Trimarane dieser Klasse im Rennen.

In Führung liegt derweil ein Mono, die "Virbac-Paprec" (IMOCA 60) vor Banque Populaire (ORMA 60), Gryphon Solo (Open 50 Monohull) und Crepes Whaou ! (Open 50 Multihull).

Nachlese zur Kentereung von" Groupama-2". Franck Cammas und Proffit wurden per Hubschrauber vom Tri abgeborgen und in Palma ärztlich versorgt. Eine Rettungsaktion zur Bergung des kopfüber treibenden Bootes ist angelaufen.

Ansonsten gibt es einen kurzen Reparaturstop des Führenden in der ORMA-Klasse "Banque Populaire" auf den Kapverden. Sie haben 24 Stunden Zeit, um die zentrale Ruderaufhängung in Ordnung zu bringen.

Ich wäre für die Einrichtung schwimmender Reparaturboxen ala Dockwise. Das würde viel Aufregung und Kosten ersparen ...

Dritte Multihull-Havarie im Transat Jacques Vabre

Nach der Verschrottung von "Sobedo" und der Kenterung von "Orange Project" hat es jetzt "Groupama-2" den Star der ORMA-Serie erwischt: KENTERUNG! Der von Franck Cammas and Franck Proffit geskipperte Racing-Trimaran wurde gegen 18:00 Uhr von einer plötzlichen Böe nordöstlich von Palma (Kanarische Inseln) erwischt. Das Boote segelte vorm Wind unter klassischen Bedingungen im Passat 25-30 Knoten Wind von Nordost. Der Tri wurde zu diesem Zeitpunkt von Franck Proffit gesteuert, der sich bei bei dem Unfall einige Rippen gebrochen haben soll. Ein Hubschrauber von der Kanaren holte ihn zur sofortigen medizinischen Versorgung ab. Franck Cammas blieb an Bord um eine mögliche Bergung des Bootes mit dem Support-Team zu versuchen.

Groupama-2 war unter extremen Zeitdruck unterwegs, musste doch ein 5-stündiger Pit-Stop in Madeira eingeholt werden, bei dem Reparaturen an Ruder und der Steueranlage durchgeführt wurden. Nach der letzten Positionsmeldung vor dem Crash lag der Tri eine Nasenlänge vor dem Konkurrenten Géant (Desjoyeaux/Destremau).

Dieser Aufall ist die Nummer 8 von 35 gestarteten Booten. In der ORMA-Flotte sind nun mehr nur noch fünf Boote unterwegs, angeführt von Banque Populaire (Bidegorry / Lemonchois)

Böse Ereignisse beim Transat Jacques Vabre

Kaum nach zwei Tagen des Rennens gibt es die ersten bösen Überraschungen. Gerade wurde gemeldet, dass zwei Multis - Sodebo und Orange Project - ihre Epirbs aktiviert haben. Die Skipper Thomas Coville &Jacques Vincent (Sodebo) berichteten an die Regattaleitung, der Backbordausleger des 60 ft Trimarans sei gebrochen, wodurch der auch der Mast heruntergekommen ist. Das havarierte Boot befindet sich ca. 150 Seemeilen westlich von Brest in rauher See bei 35-45 Knoten Wind.

Einige Minuten später meldete sich das schweizer Team von Stève and Yvan Ravussin von Orange Project, dass an ihrem Trimaran ein Verbindungsträger gebrochen sei, was zur Kenterung des Bootes geführt habe. Es seien aber alle Mann wohlauf.

Und um 0715hrs lokaler Zeit meldet Alain Gautier, der Project Manager für den Tri Foncia, dass das Boot an zweiter Stelle liegend, kurz hinter Groupama-2, ebenfalls gekentert ist. An Bord dieses Bootes gab es allerdings eine Verletzung des Co-Skippers Damian Foxall, der sich das Schlüsselbein gebrochen haben dürfte.

Die Rettungsaktionen des Maritime Services laufen auf vollen Touren. Zum Wetter muss gesagt werden, dass es rauh mit Böen bis zu 45 Knoten und Wellen bis zu 7 Meter Höhe ist. Aber die Bemerkung sei erlaubt, für "hochseefähige" Regattaboote darf das kein KO-Kriterium sein. Vielleicht sollten die ORMA-Multis bei Ihren Küstenrennen bleiben. Man macht ja auch mit einem Forme 1 Renner nicht bei Paris-Dakar mit.


Transat Jacques Vabre: Multihull Preview

On Sunday 6th November at 1500hrs French time, 24 hrs after the Monohull fleet, 10 ORMA Open 60 &6 Open 50 multihulls will take their start of the Transat Jacques Vabre in equally strong conditions. The forecast is for 25 – 30 knots of breeze from the South West, becoming concentrated when the cold front passes over the first boats at sunset off Cherbourg. The sea-state is going to be very rough even as far as Madeira, as a large swell has prevailed for the last three weeks thanks to a succession of low pressure systems over the Atlantic coastline.

  

So this will even out the playing field, as it may be the more reliable, older boats that prevail in these conditions, just as Giovanni Soldini and Vittorio Malingri did two years ago on TIM Projetto Italia before they unfortunately suffered a structural problem. This time round, the Italians may again prove to be more solid in these conditions. Another trimaran likely to come to the fore in the strong Autumn breeze is Gitana X, skippered by Thierry Duprey &Erwan Le Roux.

Three of the multihulls have not been racing the ORMA circuit this season. Brossard is the ex-Sergio Tacchini, a proven boat which came third in the 2003 Transat Jacques Vabre, now being skippered by the talented Yvan Bourgnon, previous winner in 1997 on his 4th TJV. He’s teamed up with 2004 Solo Figaro winner, Charles Caudrelier, who has spe! nt the season on sistership Banque Populaire.

No resting on laurels for Thomas Coville, who abandoned the Grand Prix circuit to chase records all over the Atlantic this year. He has destroyed the solo Cadix – San Salvador and Miami – New York records. His partnership with Jacques Vincent is one of the longest running in offshore racing and this duo will have no problem tackling the heavy conditions that face them at the start. Lastly, the other trimaran which hasn’t raced against the rest of the fleet this year is Orange Project, skippered by Swiss brothers’ Steve and Yvan Ravussin. They know the boat like the back of their hand, as Steve has recently won the Nokia Oops Cup in Scandinavia on her.

Out of the other 5 multihulls in the line-up, Groupama-2 is the only new boat in the fleet, which has yet to cross an ocean. However the infamous duo aboard are already twice winners of the Transat Jacques Vabre and have sailed ‘hand in glove’ with each other for fou! r seasons: Franck Cammas and Franck Proffit. This will be some! baptism of fire for them, nonetheless.

Banque Populaire is currently the leading boat in the provisional ORMA Championship rnakings. Pascal Bidegorry has rapidly dominated the circuit, and is joined by Lionel Lemonchois for this transat. Another all rounder of a boat is Foncia, which has come through the ranks this season. Her skipper, Armel Le Cléac’h, has teamed up with Irish talent Damian Foxall, and already have the measure of their boat in various conditions.

Transat 2004 winner, Michel Desjoyeaux on Géant, will have his heart set on the podium, which he didn’t achieve two years ago. Teamed up with Hugues Destremau, a seasoned racer, Mich Desj has in his hands a boat which has been well campaigned on the inshore circuit and is also a solid performer for the offshore races. Lastly, Gitana 11, ex-Belgacom which came 2nd in 2003, is a per! fectly optimized boat for ocean racing. In the hands of two ex-Olympic sailors, Frédéric Le Peutrec and Yann Guichard, who know each other and the race course well, the boat could show some surprising form.

Mary Ambler, International Media Relations


Neuer Katamaran-Gigant geplant

Bisher nur als 1:25 Modell vorhanden, hat das Design von Jon Montgomery schon beeindruckende Leistungen angezeigt. Dieses radikale Konzept sieht vier Aero-Riggs und längs verschiebbare Rümpfe vor. Ein AVI-Videoclip (Yachting World) zeigt im Ansatz, was dieses Ding zu bieten hat. Geplant sind als nächster Schritt ein Modell im Dinghi-Format und dann - das 1:1 Boot mit 131 ft Länge.

"Raw Nerve" verfehlt knapp den Rekord "Sydney to Hobart"

Dieser berühmte und berüchtigte Rekordkurs wird seit 1999 von dem Super-Monohull Mari Cha III mit 1 Tag, 18 Stunden und 37 Minuten gehalten. Martyn Riley, startete mit seiner 5-Mann-Crew am Donnerstag morgen mit dem 17 m Kat "Raw Nerve" im Hafen von Sydney vor einem nördlichen Wettersystem zur Rekordjagd. Das größte Problem machte im der Bruch eines der Vectran Steuerseile, als er mit über 20 Knoten unter Spinnaker lief. Die Reparatur dauerte über eine Stunde und kostete ihn wahrscheinlich den Rekord. Das Nachlassen des Windes gegen Ende der 630 Seemeilen macht auch eine Aufholjagd unmöglich. So fehlte am Schluss eine Stunde zum neuen Rekord.

Dockside in Hobart Riley commented ‘We knew conditions were not ideal, we had a soft wind start and a very soft finish. But we’ve proven we have the speed to take the record and we’ve be back for another try.’

Der Katamaran machte schon einmal auf sich aufmerksam, als er sich kurz nach dem Stapellauf vor Anker nach Grundberührung den Hauptbeam "verknaxte".

MPG-Movie, wie der Kat ein Beinchen hebt


1990 Jeanneau Trimaran Racing Trimaran for sale

Lakota is a 60-foot trimaran and one of the fastest sailing boats in the world. In good conditions these boats can sail at up to 40 knots – last year's speed record exceeded 35 knots. The boat is 60 feet long, 20 metres wide and weighs around 5 tonnes. The sail area is very large compared with the size of the boat, making the vessel quick and light on the rudder, but an advanced craft to sail.

The yacht became widely known in 1990 by winning the Route du Rhum with female skipper Florence Arthaud. The yacht was owned for many years by American adventurer and billionaire Steve Fosset. It still holds many sailing records from this period.

Price: EUR 150,000. Located in Stockholm, Sweden.